Die Sommerlager für die Großen und die Kleinen aus Leblang und Cobor waren ein sehr schönes Erlebnis für alle Beteiligten. Wir freuen uns, Euch viele Bilder glücklicher Kinder zeigen zu können! Wir danken sehr der Stiftung Fundatia Comunitara Tara Fagarasului und allen Spendern, die uns im Rahmen des Projekts Bikeathon 2019 unterstützt haben!
Dort oben leuchten die Sterne, hier unten leuchten wir. In der Stunde mit den Kleinsten und den Mittleren haben wir heute Laternen gebastelt. Dafür wurden leere Plastikflaschen abgeschnitten und mit buntem Krepppapier verschönert.
Die Gruppe der Mittleren und Großen hat sich am Nachmittag und Abend mit Europa auseinander gesetzt. Spielerisch wurde ergründet wo was auf der Karte liegt und mit kleinen Wettkämpfen konnten die Jugendlichen neue Gebiete erobern und kennen lernen.
Bunte Hosen und Röcke und das ein oder andere bunte Oberteil waren heute bei der jüngsten Gruppe an der Tagesordnung. Eine Geschichte über einen kleinen Jungen, der den Weg seiner Kleidung nachvollziehen wollte war der Einstieg. Er zog von Familienmitglied zu Familienmitglied und jeder half ihm seine Kleidung zu vervollständigen. Die Kinder hatten im Anschluss die Gelegenheit selber ein paar Püppchen zu basteln und ihnen Kleidung zu gestalten.
Übermorgen ist der Bikeathon. Die angemeldeten Teilnehmer freuen sich schon sehr darauf. Und wir freuen uns, dass wir bereits jetzt mehr als die uns vorgenommene Summe an Spenden erhalten haben. Das macht uns optimistisch für kommende Projekte, denn dieses Jahr wird es – wenn alles so läuft wie geplant – noch einige Neuigkeiten geben, die mit Kosten verbunden sind. Dazu jedoch in einer zukünftigen Mitteilung mehr.
Wir danken bereits jetzt den Spendern und weisen alle anderen auf die Möglichkeit hin, unser Sommerprojekt noch bis Ende Juni auf diese Weise unterstützen zu können. Näheres dazu im dazugehörigen Post.
Vier Kinder haben in unserem Alphabetisierungskurs Lesen und Schreiben gelernt. Zur Feier dieses schönen Ziels haben wir am vergangenen Samstag mit der mittleren Gruppe, in die auch die Teilnehmer des Alphabetisierungskurses gehen, einen Ausflug gemacht. Zuerst ging es in den Zoo, danach zum Essen ins Stadtzentrum. Die Vorführung der großen Orgel der Schwarzen Kirche war beeindruckend, danach konnten alle noch in drei Gruppen ein wenig durch die Innenstadt bummeln. Ein schöner Ausflug aus einem noch schöneren Anlass!
Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, mit professioneller Unterstützung ein kurzes Video über unser Projekt im Sommer zu drehen, für das wir beim Bikeathon Geld sammeln.
Projektvorstellung „Gemeinsam überleben!“
Hier der Text auf deutsch:
Wir sind „Bun venit Transilvania“ und wir wollen Bildung und Integration von Kindern und Jugendlichen in unserer Gegend fördern. Zur Zeit haben wir eine wöchentliche Gruppe im Dorf Cobor, drei Gruppen im Dorf Lovnic, einen Alphabetisierungskurs, einen Flötenkurs und eine mobile Bibliothek.
„Wir spielen Flöte und Tanzen!“
„Ich war beim Zirkus der Clown!“ – „Und ich war sein Assistent!“
„Ich war der Zirkusdirektor!“
Außer diesen regelmäßigen Angeboten haben wir auch außergewöhnliche Angebote wie beispielsweise Ausflüge, Zirkusaufführungen oder Weihnachtsfeiern und Krippenspiele. Alle diese Angebote sollen die Perspektiven der Teilnehmer erweitern, ihnen ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten zu zeigen und Vorurteile abzubauen. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass einen Zusammenarbeit mit Gruppen aus dem Ausland besondere Erlebnisse für „unsere“ Kinder und Jugendliche ermöglicht.
Das Projekt in diesem Summer heißt „Gemeinsam überleben!“: Wir werden Lager mit Überlebenstraining und Naturerfahrungen anbieten, zusammen mit einer Gruppe aus Deutschland, um gemeinsam eine Abenteuer und Gemeinschaft zu erleben, sowie Erfahrungen auszutauschen. So bieten wir Erfolgserlebnisse, fördern gemeinsames Problemlösen und erweitern den Horizont der Teilnehmer für die große Welt. In unserer Welt voller Möglichkeiten:
„Gemeinsam überleben!“ wollen wir in unseren diesjährigen
Sommerlagern für die Kinder unserer vier regelmäßigen Gruppen, in
denen wir über offenem Feuer kochen, vielleicht einen Brennofen
bauen, Essbares im Wald finden oder mit den Größeren eine Nacht im
Wald verbringen. Gemeinsame Erfahrungen sollen die Kontakte zwischen
den unterschiedlichen sozialen Schichten fördern und
Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein der Teilnehmer stärken. Als
besonders horizonterweiternd empfanden wir in den vergangenen Jahren
die Zusammenarbeit mit Gruppen aus dem Ausland. Für dieses Projekt
konnten wir einige Jugendmitarbeiter aus Gaildorf gewinnen. Darüber
freuen wir uns sehr!
Natürlich kosten solche Sommerlager Geld, aber wir werden von den
Teilnehmern keinen Beitrag verlangen, weil die meisten sowieso nicht
bezahlen könnten. Es gibt aber eine schöne Gelegenheit, wie die
Kinder und Jugendlichen mit Eurer/Ihrer Hilfe etwas zum Budget der
Freizeiten beitragen können: Den Bikeathon am 8. Juni 2019 in in der
nahen Stadt Fogarasch. Der Bikeathon ist eine Art Sponsorenrennen.
Jeder kann sich entweder als Radfahrer oder als Sponsor am Bikeathon
beteiligen. Die Radfahrer fahren eine Runde zwischen 400m und 72km
für ein bestimmtes Projekt. Die Sponsoren unterstützen den
sportlichen Einsatz, und der gespendete Betrag kommt dem Projekt des
Fahrers zugute.
Nachdem von Euch/Ihnen am 8. Juni vermutlich niemand hier in
Fogarasch die Möglichkeit haben wird, selbst aufs Rad zu steigen,
würden wir uns sehr freuen, wenn ihr/Sie euch/sich als Sponsoren am
Bikeathon beteiligen würdet/würden. Sowohl Michael (natürlich mit
dem Liegerad!), als auch unsere drei ältesten Kinder werden eine
Runde fahren, einige Jugendliche und Kinder aus Leblang und Cobor
werden auch mitmachen und Luise, eine Abiturientin aus Schäßburg,
die uns immer wieder bei unserem Programm unterstützt. Vor allem für
die Kinder und Jugendlichen wäre es sicherlich ein Erfolgserlebnis,
wenn sie durch ihr Radeln einiges an Sponsorengeldern für das
Sommerprogramm sammeln könnten.
Seit zwei Wochen bieten wir in Zusammenarbeit mit einem französischen Freiwilligen einen Erste-Hilfe-Kurs für Coborer und Leblanger Kinder und Jugendliche an. Es ist schön zu sehen, wie sich die Teilnehmer freuen, lebensrettende Techniken zu erlernen. Wir hoffen jedoch, diese nicht so schnell einsetzen zu müssen.