In diesem Schuljahr haben wir ein Projekt zum Thema Wasser. Alle zwei Wochen bis April treffen wir uns und erarbeiten verschiedene Facetten dieses wichtigen Themas. Besonders brisant: In Cobor und Leblang trocknen in den letzten Jahren immer mehr Brunnen aus. Ein wichtiger Grund zum Schutz unserer Wasserressourcen!
Wir hatten immer mal wieder Anfragen von Medien, über unsere Aktivitäten zu berichten. Normalerweise haben wir abgelehnt. Dieses Mal kam die Anfrage über eine gute Bekannte zu einer Dokumentation über Projekte zur Bekämpfung von Schulabbruch von einem großen rumänischen Fernsehsender mit einem bekannten Moderator, und wir sagten zu. Nach zwei, drei Stunden mit Interviews und Filmen kamen wir wieder zu dem Schluss, dass uns diese Sache nicht sehr liegt und wir in Zukunft auch eher ohne eine große Öffentlichkeit arbeiten wollen. Wir kommen in der Dokumentation nur sehr kurz vor, und das ist uns gerade recht, denn bereits in diesem kurzen Teil sind so viele Fehler drin. Die Dokumentation ist in ihrer Aussage trotzdem ganz gut und verdeutlicht die wichtigsten Punkte. Leider auf rumänisch…
Auch das Sommerlager für die Jugendlichen aus Leblang und Cobor war ein voller Erfolg. Etwa 35 Jugendliche nahmen teil und konnten nicht nur Spiel und Spaß erleben, sondern auch mit den Pfadfindern aus Frankreich Kontakte aufbauen. Eine schöne, wenn auch anstrengende Zeit. Es ist schade, dass sich solche Aktionen immer in die verfügbare Urlaubszeit einordnen müssen und wir nicht Vollzeit für diese wichtige Arbeit Zeit haben…
Dieses Jahr hatten wir eine motivierte, kompetente und sehr angenehme Gruppe von Pfadfindern, die zwei Wochen bei uns wohnten. Mit ihnen boten wir zwei Sommerlager für die Kinder und Jugendliche aus Cobor und Leblang an. Insgesamt nahmen daran etwa 70 Kinder und Jugendliche teil. Eine schöne Zeit voller Leben!
Mit Unterstützung der französischen Studenten machten wir einen Ausflug mit den jüngeren Kindern aus Cobor und Leblang in ein Tal bei Comana de sus. Für die Sommerlager bereiten wir einige Dinge vor, wie Sportgeräte und einen Tischkicker, der normalerweise in Leblang steht.
Das Leben hier ist nicht immer einfach (aber es ist trotzdem gut für uns, so wie es ist!). Um so schöner, dass es immer wieder nette Freiwillige Mitarbeiter gibt, mit denen wir uns auch abseits der Zusammenarbeit sehr gut verstehen und die Natur in unserer Umgebung genießen können!
Im Juni waren französische Studierende mehrere Nachmittage bei uns. Wir bauten das Zelt auf, das uns den Sommer über bei schlechtem Wetter und für die Lager eine große Hilfe sein wird. Verschiedene Aktivitäten und ein größerer Ausflug fanden ebenfalls in dieser Zeit statt. Die Kinder und Jugendlichen aus Cobor sind immer sehr kontaktfreudig und verstehen sich trotz der Sprachbarrieren in der Regel sehr gut mit den Leuten aus dem Ausland.
Nicht ganz vollständig, aber doch ein relativ repräsentatives Bild unserer Jugendgruppe in Lebland. Zu der Zeit, als wir mit den Flüchtlingen in der Ukraine gearbeitet haben, haben wir die Gruppenangebote weiterhin durchgeführt. Ich war zwei mal mit dieser Gruppe in Bekokten, wo wir gemeinsame Angebote mit den Kindern und Jugendlichen der Flüchtlinge durchgeführt haben. Wir durften wieder einmal feststellen, dass “unsere” Jugendliche sehr sozialkompetent und empathisch sind. Es ist eine große Freude, mit ihnen zu arbeiten!
Während unserer Zeit in Deutschland ist die Renovierung in Leblang weiter fortgeschritten. Der erste Raum ist weitgehend fertig. Das Parkett ist verlegt, und wir verwenden unseren “alten” neuen Jugendraum mit mehr Freude. Er ist heller und wirkt größer! Es ist schön, dass die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Fogarasch, die der Projektträger dieses Projekts ist, so gut klappt! Vielen Dank!
Auf Einladung einer Freundin, die ähnliche Projekte wie wir durchführt, verbrachte ich einen Abend mit Jugendlichen aus Eibesberg bei Mediasch. Ein netter Abend mitnlebhaften Teilnehmern 🙂