Projektabschluss: Versorgung alleinstehender Menschen aus Risikogruppen mit Lebensmitteln

Gestern haben wir zum vorerst letzten Mal Lebensmittel an alte und kranke Menschen in Cobor ausgeteilt. Die Beschränkungen wurden zu einem großen Teil zurück genommen, und das Erkrankungsrisiko scheint deutlich kleiner zu sein als zu Beginn vor 11 Wochen. Herzlichen Dank an die vielen Menschen, die uns in dieser Zeit unterstützt haben!

Beim letzten Austeilen mit einem der nettesten Menschen Cobors.

COVID-19: Einige Stichworte

Ein ziemlich guter Artikel, der sachlich berichtet, wie die aktuelle Lage ist: Sehr schlimm, aber das ist erst der Anfang.

https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/land-leute/rumaenien-corona-krankenhaus-100.html

Die offiziellen Strukturen brechen zusammen. Aber es gibt sehr viele Initiativen von Privatpersonen und NGOs. 

Es wird eine sehr schwere Zeit auf uns alle zukommen (auch in Deutschland, das will ich nicht beschönigen). Unsere bisherigen Angebote ruhen. Neue haben begonnen: Wir versorgen Kinder aus der Umgebung mit Ideen zum Basteln. Und nachher werden wir die ersten Lebensmittel an bedürftige Alte, Kranke und Familien verteilen. 

Weitere Nachrichten folgen.

Coronavirus: Alle Angebote ruhen

Seit gestern, 11. März 2020, sind in Rumänien alle Schule und Kindergärten geschlossen. Wir halten uns an diese offiziellen Vorgaben für die voruniversitäre Bildung und haben auch unsere Angebote pausiert. Das Ende der Schulschließungen ist bisher auf 22. März 2020 festgelegt, aber wir gehen fest von einer Verlängerung aus.

Aktuell denken wir darüber nach, ob wir täglich online Videos zur Verfügung stellen, die von Schülern (teilweise mit ihren Eltern) auf freiwilliger Basis durchgearbeitet werden können, um den Ausfall der Schule wenigstens teilweise zu kompensieren. Wir würden dafür auf vorhandenes Material zurückgreifen. Diese Überlegungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Wir wünschen Ihnen allen viel Gesundheit und Gottes Segen!

Ihre Familie Schöll
„Bun venit – Willkommen! e.V.“ und „Asociatia Bun venit Transilvania“

Hausaufgabenbetreuung hat sehr gut angefangen

Stark dezimiert durch Krankheit – aber alle anderen Coborer Schulkinder sind da.

Heute war das zweite mal Hausaufgabenbetreuung durch unseren Verein in Cobor. Das tägliche Angebot wird bisher sehr gut angenommen. So gut, dass wir leichte Platz- und Kapazitätsprobleme bekommen werden, wenn die aktuell fünf kranken Kinder wieder dazukommen werden. Sogar zwei sehr positive Rückmeldungen von Seite der Eltern (das ist sehr selten) haben wir erhalten. Kurz nach dem Ende des heutigen Angebots kamen mir auf der Straße singende Kinder entgegen. So soll es sein!

Neues Angebot: Hausaufgabenbetreuung in Cobor

Am kommenden Montag, 2. März, werden wir unser bislang größtest Angebot eröffnen: Eine tägliche Hausaufgabenbetreuung in unserem Wohnort Cobor. Dazu konnten wir eine pensionierte Grundschullehrerin gewinnen, die dafür ab übermorgen bei unserem rumänischen Verein angestellt sein wird. An jedem Nachmittag an einem Schultag wird sie für zwei Stunden für alle Coborer Schüler in einem Klassenzimmer der Grundschule Cobor sowohl Unterstützung bei den Hausaufgaben bieten als auch die gegenseitige Hilfe der Schüler untereinander fördern. Nach diesen zwei Stunden sollen die Schüler alle Hausaufgaben erledigt haben, für den folgenden Schultag vorbereitet sein und eine schöne Zeit mit ihren Schulkameraden verbracht haben. Im besten Fall war sogar noch Zeit für einige edukative Spiele und Aktivitäten. Zudem wird unsere Bibliothek dort wieder zur oftmals notwendigen Leseförderung zum Einsatz kommen.

Der Klassenraum in der Coborer Gundschule, seit Mittwoch eingerichtet für unsere Hausaufgabenbetreuung. Wir wünschen uns, diesen Raum jeden Nachmittag mit fröhlichen Schülern gefüllt zu sehen.

Geschafft! Aber schaffen wir noch mehr?

Im Ziel… doch das ist erst der Anfang!

Übermorgen ist der Bikeathon. Die angemeldeten Teilnehmer freuen sich schon sehr darauf. Und wir freuen uns, dass wir bereits jetzt mehr als die uns vorgenommene Summe an Spenden erhalten haben. Das macht uns optimistisch für kommende Projekte, denn dieses Jahr wird es – wenn alles so läuft wie geplant – noch einige Neuigkeiten geben, die mit Kosten verbunden sind. Dazu jedoch in einer zukünftigen Mitteilung mehr.

Wir danken bereits jetzt den Spendern und weisen alle anderen auf die Möglichkeit hin, unser Sommerprojekt noch bis Ende Juni auf diese Weise unterstützen zu können. Näheres dazu im dazugehörigen Post.

Weitere eventuell nützliche Posts:

Lesen und schreiben gelernt: Zur Feier ein Ausflug

Vier Kinder haben in unserem Alphabetisierungskurs Lesen und Schreiben gelernt. Zur Feier dieses schönen Ziels haben wir am vergangenen Samstag mit der mittleren Gruppe, in die auch die Teilnehmer des Alphabetisierungskurses gehen, einen Ausflug gemacht. Zuerst ging es in den Zoo, danach zum Essen ins Stadtzentrum. Die Vorführung der großen Orgel der Schwarzen Kirche war beeindruckend, danach konnten alle noch in drei Gruppen ein wenig durch die Innenstadt bummeln. Ein schöner Ausflug aus einem noch schöneren Anlass!

Vorstellung unseres Projekts beim Bikeathon 2019

Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, mit professioneller Unterstützung ein kurzes Video über unser Projekt im Sommer zu drehen, für das wir beim Bikeathon Geld sammeln.

Projektvorstellung „Gemeinsam überleben!“

Hier der Text auf deutsch:

Wir sind „Bun venit Transilvania“ und wir wollen Bildung und Integration von Kindern und Jugendlichen in unserer Gegend fördern. Zur Zeit haben wir eine wöchentliche Gruppe im Dorf Cobor, drei Gruppen im Dorf Lovnic, einen Alphabetisierungskurs, einen Flötenkurs und eine mobile Bibliothek.

„Wir spielen Flöte und Tanzen!“

„Ich war beim Zirkus der Clown!“ – „Und ich war sein Assistent!“

„Ich war der Zirkusdirektor!“

Außer diesen regelmäßigen Angeboten haben wir auch außergewöhnliche Angebote wie beispielsweise Ausflüge, Zirkusaufführungen oder Weihnachtsfeiern und Krippenspiele. Alle diese Angebote sollen die Perspektiven der Teilnehmer erweitern, ihnen ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten zu zeigen und Vorurteile abzubauen. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass einen Zusammenarbeit mit Gruppen aus dem Ausland besondere Erlebnisse für „unsere“ Kinder und Jugendliche ermöglicht.

Das Projekt in diesem Summer heißt „Gemeinsam überleben!“: Wir werden Lager mit Überlebenstraining und Naturerfahrungen anbieten, zusammen mit einer Gruppe aus Deutschland, um gemeinsam eine Abenteuer und Gemeinschaft zu erleben, sowie Erfahrungen auszutauschen. So bieten wir Erfolgserlebnisse, fördern gemeinsames Problemlösen und erweitern den Horizont der Teilnehmer für die große Welt. In unserer Welt voller Möglichkeiten:

„Wir überleben gemeinsam!“