{"id":1411,"date":"2021-09-24T14:07:57","date_gmt":"2021-09-24T12:07:57","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.willkommen.ro\/?p=1411"},"modified":"2021-09-24T14:07:57","modified_gmt":"2021-09-24T12:07:57","slug":"eulen-in-leblang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.willkommen.ro\/?p=1411","title":{"rendered":"Eulen in Leblang"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_175339-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1412\" srcset=\"https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_175339-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_175339-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_175339-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_175339-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_175339-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gestern (23.9.2021) waren Anne und ich in Leblang und haben uns mit den Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter getroffen.  Es war ein recht gemischter Nachmittag und damit ziemlich typisch f\u00fcr das Programm in Leblang:<\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar <strong>Fakten<\/strong>: Es waren insgesamt 17 Kinder da. Sie kamen alle aus der sogenannten &#8220;Ziganie&#8221; einem separaten Ortsteil von Leblang, in dem sehr arme Familien wohnen. Die Kinder waren im Alter zwischen 4 und 13 Jahren. Einige der schulpflichtigen Kindern gehen nur sehr unregelm\u00e4\u00dfig in die Schule.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ablauf<\/strong>: In Leblang und in Cobor versuchen wir immer nach einem festen Ablauf vorzugehen, der sich bew\u00e4hrt hat. <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Am Anfang begr\u00fc\u00dfen wir uns und singen ein paar Lieder. Seit neuestem z\u00e4hlen wir immer gemeinsam durch, wieviele wir sind. Damit die Kinder eine bessere Vorstellung von Zahlen bekommen. <\/li><li>Dann lesen wir eine Geschichte vor (aus einem der B\u00fccher unserer Bibliothek. Dieses Mal ging es um drei Eulenk\u00fcken, die nachts aufwachen und merken, dass die Mutter nicht da ist. Sie machen sich Gedanken, was sie wohl gerade macht und wann sie wohl wieder kommt&#8230; <\/li><li>Wir basteln etwas. Dieses Mal, die Eulen, die oben zu sehen sind.<\/li><li>Oft spielen wir zum Abschluss noch ein Spiel (&#8220;Feuer, Wasser, Sturm&#8221; ist sehr beliebt) Und dann singen wir unser Abschlusslied und schicken die Kinder nach Hause. Manche helfen uns immer noch gerne beim Aufr\u00e4umen. <\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Einige Einblicke: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dieses Mal war das Ende anders, weil wir geh\u00f6rt hatten, dass es vielen Kindern an Dingen f\u00fcr die Schule mangelt. Eine Familie hatte uns zum Beispiel gesagt, sie k\u00f6nnten ihre Kinder noch nicht in die Schule schicken, weil sie keine Schultaschen h\u00e4tten. Anne hat dann Spenden aus Fogarasch organisiert (Tachen, M\u00e4ppchen, Wasserfarbk\u00e4sten und \u00e4hnliches). Diese haben wir am Ende ausgeteilt. Wie zu erwarten gab es Streit und Missmut, weil nicht alle genau das Gleiche bekommen haben und es war wie immer sehr schwer herauszufinden, wer wirklich etwas ben\u00f6tigt und wer nicht. Wir kamen wieder einmal zu dem Ergebnis, dass es gut ist, dass wir nur selten Dinge austeilen (-; <\/li><li>Gestern waren die Kinder verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig unruhig. Nur beim Basteln ging es sehr gut. Das gef\u00e4llt den Kindern sehr,  jeder kann in seinem eigenen Tempo arbeiten und alle sind besch\u00e4ftigt. Die Kinder am Ende wieder zu sammeln ist immer besonders schwierig. Als wir endlich alle wieder Stuhlkreis hatten, ist etwas passiert, was ich auch schon in Cobor erlebt habe und was auch schon fr\u00fcher manchmal passiert ist: Ein kleiner Junge hat seiner Nebensitzerin ins Gesicht gespuckt. Sie war sicherlich nicht unbeteiligt an seinem \u00c4rger, aber gesehen habe ich halt nur ihn. Was jetzt tun? W\u00e4re der Junge \u00e4lter gewesen, h\u00e4tte ich ihn wohl nach Hause geschickt. So habe ich ihm gesagt, dass er den Stuhlkreis verlassen soll und in die Ecke stehen muss (p\u00e4dagogisch nicht so besonders wertvoll, aber spontan habe ich keine bessere L\u00f6sung gefunden). Dann habe ich den Kindern gesagt, dass solche Dinge hier nicht vorkommen sollen, genauso wenig wie Schlagen zum Beispiel. Dann habe ich noch gefragt, ob sie denn auf die Idee kommen w\u00fcrden in der Schule zu spucken. Und alle mit Entr\u00fcstung: &#8220;Nein nat\u00fcrlich nicht&#8221;. &#8220;Aha&#8221;, habe ich gesagt, &#8220;und hier wollen wir das auch nicht.&#8221; Dann sagte einer der \u00e4lteren Kinder: &#8220;In der Schule werden wir an den Ohren gezogen, wenn wir spucken.&#8221; So viel zu, &#8220;wir spucken in der Schule nicht&#8221; und zu den p\u00e4dagogischen Methoden, die hier auf dem Land verwendet werden. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173618-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1414\" srcset=\"https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173618-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173618-300x225.jpg 300w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173618-768x576.jpg 768w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173618-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173618-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173656-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1415\" srcset=\"https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173656-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173656-225x300.jpg 225w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173656-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173656-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/blog.willkommen.ro\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/IMG_20210923_173656-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern (23.9.2021) waren Anne und ich in Leblang und haben uns mit den Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter getroffen. 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